The Crazy Hearts, Beat Boat, Theaterschiff Potsdam
(c) The Crazy Hearts

UPCOMING EVENTS : 29.06. Aftershow maggies farm, 31.08. Stadt für eine nacht, 12.10. BEAT BOAT



THE CRAZY HEARTS

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The CRAZY HEARTS, das sind wir - Bonnie Heart und Ginger Starck, zwei PotsDamen, die ihre Leidenschaft zur Musik und dem dazu Tanzen seit Oktober 2013 in aller Öffentlichkeit teilen. Wir bereichern als Residents mit unserer BEAT BOAT - Reihe auf dem Theaterschiff Potsdam die Partylandschaft der Stadt und laden regelmäßig zum Tanzen in eine der schönsten Locations Potsdams. Wir sind umtriebig, wenn es um feministische oder alternativ, kulturelle Veranstaltungen geht und haben einen Hang zu solidarischen Gedanken, Gefühlen und Aktionen!

 

HIPS SHAKING, HEARTS GROOVING, HEADS BANGING, FEET MOVING SOUNDS OF ALL DECADES


Statement:

IUVENTA10 - Warum die Crazy Hearts ihre Beat-Boat-Gage spenden!

!SOLIDARITÄT IST EINE PFLICHT - KEIN VERBRECHEN!

Mit der Spende unserer März-Gage solidarisieren wir uns mit den IUVENTA10 - dem Teil der Crew, gegen den in Italien wegen Unterstützung der illegalen Einwanderung ermittelt wird. 

Im Fall eines Prozesses drohen diesen 10 mutigen Menschen bis zu zwanzig Jahren Haft für die Rettung von über 14.000 Menschenleben! 

Während wir unsere bequemen Leben leben - so engagiert wir auch alle sein mögen - gibt es die, die wirklich losziehen, anpacken, nicht zurückschrecken, genau dort helfen, wo Regierungen versagen! Sie retten Menschen, weil sie nicht anders können und geben damit all ihren Sympathisantinnen das Gefühl von Menschlichkeit und gelebter Solidarität zurück. Deshalb müssen wir mehr tun. Mehr als  geteilte Beiträge in sozialen Netzwerken aufbringen, mehr als unsere stille Anteilnahme an der Situation an sich und an all denen, die zur Verteidigung Ihrer Überzeugungen gezwungen werden sollen!

Werden die IUVENTA10 angeklagt, verteidigen sie vor Gericht nicht nur ihre persönliche FREIHEIT, sondern UNSERE IDEALE!

Wenn wir wirklich all das sind, was wir uns Alle so gern auf unsere Fahnen schreiben: bunt, vielfältig, offen, tolerant, emphatisch, menschlich und mehr… dann brauchen wir einen langen Atem, dürfen nicht mehr leise sein! Wir müssen aufstehen, zusammenhalten und einstehen für die, die schon so viel gewagt und geleistet haben!

Es ist ein Kampf an tausend Ecken, an deren Ende vielen Menschen harte Strafen drohen. Und es betrifft nicht die Einzelnen. Es betrifft uns alle.

Verbunden mit unserem allerhöchsten Respekt vor allen Zehn (und allen Anderen), ist es für uns das Mindeste, unsere Solidarität zu zeigen und mit unseren Mitteln das zu organisieren, was am Nötigsten gebraucht wird: Geld!

Oder um es mit Saschas Worten zu sagen (IUVENTA10):

Wir brauchen vorrangig Geld. Geld für Anwält*Innen, Gerichtskosten und die Öffentlichkeitsarbeit. Das sind unsere größten Posten und das ist die Arbeit, von der wir am wenigsten verstehen. Dazu kommen Kosten für die Mobilisierung, Reisekosten, ÜbersetzerInnen etc. Wir rechnen mit Kosten von mehr als 500.000 Euro.

Und darüber hinaus: Falls sie uns in Untersuchungshaft nehmen oder am Ende sogar ernsthaft in den Knast stecken, wollen wir, dass dann richtig was passiert auf den Straßen und in den Communities. Uns ist klar, dass wir solch einen Prozess nicht nur im Gerichtssaal gewinnen können. Öffentlichkeit, unser wirksamster Schutz, ist aber auch nur was wert, wenn sie Ausdruck einer starken und lebendigen Bewegung ist. Wer hätte gedacht, dass die AktivistInnen auf Lesvos in U-Haft kommen, geschweige denn, dass sie so lange drin bleiben müssen?

Wir wünschen uns, dass unser Prozess über die Jahre nicht in Vergessenheit gerät und dass all die tollen Menschen, die uns derzeit unterstützen, dann noch da sind. Nicht nur, weil es um unsere Freiheit und körperliche Unversehrtheit geht, sondern vor allem, weil dies einen eklatanten Einschnitt in die Aktionsfähigkeit, Bewegungsfreiheit und Mobilisierung sozialer und politischer Bewegungen bedeutet. Es ist ein Angriff auf uns alle, und wir hoffen, dass er als solcher wahrgenommen wird. Schon jetzt stehen in vielen europäischen Ländern AktivistInnen vor Gericht, weil sie sich solidarisch zeigten mit Menschen »in Bewegung«, seien es Menschen, die fliehen müssen, oder Menschen, die für ein besseres Leben ihre Heimat verlassen. Und wir wünschen uns, dass sich niemand davon einschüchtern lässt und dass wir am Ende mit unserem Prozess, den wir natürlich mit Pauken und Trompeten gewinnen wollen, Leute dazu ermutigen, weiterhin aktiv zu sein, sich und andere stark machen!

Im besten Fall, so würde ich sagen: Wir sind schuldig der Solidarität – seid unsere Komplizen!“

 

im Netz unter: www.express-afp.info

Quelle: https://solidarity-at-sea.org/2018/12/23/verkehrte-welt-stefan-schoppengerd-im-gespraech-mit-sascha-ueber-solidaritaet-und-die-zukunft-der-seenotrettung-auf-dem-mittelmeer/?lang=de

 



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